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MILITÄRPUTSCH IN HONDURAS

NEIN ZUM MILITÄRPUTSCH IN HONDURAS!

 

In den Morgenstunden des 28. Juni überfiel honduranisches Militär die Präsidentenresidenz  in der Hauptstadt Tegucigalpa und entführte den Präsidenten Manuel Zelaya unter Gewaltanwendung in eine Kaserne. Anschließend wurde er in die Hauptstadt Costa Ricas geflogen und somit deportiert.

Die Außenministerin Honduras, Patricia Rodas,  wurde mit brutaler Gewaltanwendung gemeinsam mit dem kubanischen Botschafter von vermummten Militärs entführt, als auch die anwesenden, sie schützenden, Botschafter Nicaraguas und Venezuelas attackiert, unter flagranter Mißachtung internationaler Abkommen.

Militär patrouilliert in den Straßen der Hauptstadt und anderen wichtigen Städten, Militärflugzeuge und Hubschrauber sind am Himmel, das staatliche TV wurde besetzt, die Privatmedien senden nur Unterhaltungsprogramme, die Telefonleitungen und  die Elektrizitätsversorgung wurde unterbrochen.

 

Das verfassungswidrige, ja kriminelle Vorgehen der Putschisten wird dokumentiert durch die Vorlage einer gefälschten Rücktrittserklärung von Präsident Zelaya, die als Grundlage für die Abstimmung im Parlament und zur Legitimation des so eingesetzten „neuen Staatsoberhauptes“ gedient hat. Weiters wurde behauptet, daß Präsident Zelaya durch ein Asylansuchen in Costa Rica seinen Rücktritt bestätigt hätte - dies ist eine infame Lüge. In den Strassen der Hauptstadt und im ganzen Land fordern die Menschen die Rückkehr ihres demokratisch gewählten Präsidenten Manuel Zelaya, den Rückzug des Militärs in die Kasernen und damit ein Ende ihrer Gewalt, die bereits zur Ermordung eines Abgeordneten geführt hat.

 

Der Putsch richtet sich gegen den demokratisch gewählten Präsidenten und seine Regierung, welcher nicht den Interessen der einheimischen Machteliten und ihrer ausländischen Unterstützer Folge leistet, sondern erstmalig in der neueren Geschichte von Honduras für soziale Gerechtigkeit arbeitet. Die unter Einhaltung aller ordnungsgemäßen Bestimmungen anberaumte Volksbefragung hätte unter Beobachtung von internationalen Vertretern wie der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) stattfinden sollen; schon dies bestätigt ihren vollkommen verfassungsgemäßen Charakter. Die Ausweitung der demokratischen Rechte des Volkes, ein Prozeß, der mittlerweile in ganz Lateinamerika stattfindet,  ist nun der Anlaß für den Putsch des Militärs.

 

Unabhängig voneinander haben internationale Organisationen wie die UNO, die Organisation Amerikanischer Staaten (OAS), die Europäísche Union, sowie auch die USA und viele andere Nationen weltweit sich eindeutig gegen diesen Militärputsch ausgesprochen.

 

Wir verurteilen entschieden den Militärputsch. Wir wissen zu viel über die zahlreichen Militärputsche und deren Folgen, sei es in Chile (1973), in Argentinien (1976) oder anderswo. Der jetzige Ablauf ähnelt frappant  dem Putschversuch in Venezuela von 2002.

 

Als in Österreich lebende Menschen verurteilen wir die verzerrende, unrichtige und den Putsch rechtfertigende und verharmlosende Darstellung der Ereignisse in Honduras im österreichischen staatlichen Fernsehen und Radio sowie in den österreichischen Privatmedien.

 

Wir fordern den österreichischen Bundespräsidenten, die österreichische Bundesregierung und alle entsprechenden Instanzen dazu auf, den Militärputsch in Honduras unmißverständlich zu verurteilen und alles in ihrer Macht stehende zu unternehmen, um durch Wiedereinsetzung des demokratisch gewaehlten Praesidenten Manuel Zelaya zur Wiederherstellung der verfassungsgemaessen Ordnung in Honduras beizutragen. 

 

Die schrecklichen Zeiten der Militärputsche und anschließender Putschisten- Regime in Lateinamerika und der ganzen Welt muß endgültig vorbei sein!

 

Unsere Solidarität gilt dem Volk von Honduras und seinem von ihm demokratisch gewählten Präsidenten Manuel Zelaya.

 

NO PASARAN!

Wien, am 28. Juni 2009

 

Die Unterzeichner zeigen ihre  Solidaritaet mit dem honduranischen Volk und ihrem gewaehlten Praesidenten durch eine

 

MAHNWACHE

 

am Freitag, 3. Juli 2009

Um 18.00 Uhr

am Stephansplatz/Graben

 

UNTERSTUETZENDE ORGANISATIONEN und PERSONEN:

Bund Sozialdemikratischer Freiheitskämpfer, Opfer des Faschismus und Aktiver Antifaschisten

Initiarive für eine sozialistische Politik der SPÖ

SPÖ-Sektion XII/9

Sozialistische Jugend Österreichs (SJÖ)

Mexico Plattform

Margarita Leon

die Plattform für kämpferische und demokratische Gewerkschaften

Johann Zauner

Claudia Klimt-Weithaler, Landtagsabgeordnete, Graz

CUBA SI Redaktion

Sigrun und Herbert Berger

KPÖ

Überfraktionelle Initiative für einen kämpferischen und demokratischen ÖGB

Dr. Hermann Dworczak

Hubert Pichler

Ernest Kaltenegger, Landtagsabgeordneter, Klubobmann, Graz

Matthias Reichl

Dr. Werner Murgg, Landtagsabgeordneter, Stadtrat, Leoben

Österreichische - Kubanische Gesellschaft

Österreichische - Chilenische Freundschaft Gesellschaft

Ehemalige Chilenische Politische Gefangene in Österreich

Chilenische Sozialistische Partei  (Sektion Österreich)

Arbeitsgemeinschaft Christen für Chile

SeniorInnen Gruppe „Araucaria“

Dachverband Lateinamerika

Stadtrat  Robert Laimer

Miguel Gamboa, PDA

Clemens Perteneder

Solidaritätskomitee Mexiko Salzburg

Edith Hanel

Dr. Wartecker Erich, Jurist, Wien

Caracol Mundo

Internationale Plattform gegen Isolation

Solidaritätsverein Bolivien (SOLIBOL)

Internationaler Versöhnungsbund, österreichischer Zweig

Mag. Marcus Strohmeier ÖGB-Sekretär

Mexiko-Plattform Österreich

Georg Vavra

Papaya Media Association

También a Centroamerica.at

Enrique Bedoya

Rosario de Pribyl

IGLA (Informationsgruppe Lateinamerika)

Guatemala Solidarität Österreich

Plattform Frieden – Innsbruck“

Matthias Liptay

Gaby Kozar

Alois Reisenbichler

Stadtteilzentrum Simmering

OeIE-Kaernten / Buendnis fuer Eine Welt

Kommunistische Initiative Österreich (KI)

Kommunistische Gewerkschaftsinitiative International (KOMintern)

Franz Stephan Parteder, Steirischer KPÖ-Vorsitzender

Österreichisch-Kubanische Gesellschaft Tirol

Wilfried Bader Gemeinderat Angerberg Tirol

Mag.a Natalia Picaroni Sobrado

Dr. Michael Schilling

AIK, Antiimperialistische Koordination.

Kommunistische Jugend Österreichs (KJÖ)

Begegnungszentrum für Aktive Gewaltlosigkeit, Bad Ischl

El Salvador Solidaritätskomitee

Pfarrer Franz Sieder

Erhard Stackl

Renate Pacher, Landtagsabgeordnete, Graz

Maria Ortner, Kulturverein Che Graz

 

Und viele mehr....

 


 

NO AL GOLPE MILITAR EN HODURAS!

 

En la mañana del 28 de junio los militares Hondureños asaltaron la residencia precidencial en la capital Tegucigalpa y secuestraron con uso de la violencia al presidente Manuel Zelaya, lo llevaron a un Cuartel y fue deportado a Costa Rica.

La Ministra de Exteriores Patricia Rodas y el Embajador Cubano que la protegìa, fueron secuestrados con uso de la violencia bruta por parte de los militares, tambien fueron atacados los embajadores de Venezuela y Nicaragua que estaban presentes y protegìan a la ministra, violando asi infraganti los Pactos Internacionales.

Los militares patrullan las calles de la capital asi como de otras ciudades importantes, aviones y helicopteros militares vigilan los cielos, las emisoroas de radio y TV. fueron ocupadas, los medios de comunicación privados solo transmiten programas de diversion, las lìneas telefònicas y el suministro de electricidad han sido interrumpidas.

 

La accion anticonstitucional y criminal de los golpistas ha sido documentada con una falsa declaraciòn de renuncia del presidente Zelaya, y a sido utilizada como base para legalizar la elecciòn del nuevo mandatario por parte del parlamento. Ademas  se ha presumido que el presidente Zelaya ha confirmado su renuncia con la solicitud de asilo en Costa Rica, lo cual es una mentira infame. En las callles del paìs el pueblo pide el retorno del Presidente Zelaya, elejido democràticamente, el retiro de los militares a sus cuarteles y el termino de las acciones violentas, que ya ha cobrado la vida de un parlamentario.

 

El golpe se dirije conta el presidente democarticamente elejido y su gobierno, el cual se ha negado a  seguir los intereses de la elite de poder y sus complices en el extranjero,y se  ha habierto por primera vez, en la Historia de Honduras, a la justicia social. Cumpliendo con la Constitucion y los acuerdos internacionales y bajo la vigilancia de la OEA debiase hacer una Consulta Popular. La ampliaciòn de los derechos democràticos del pueblo, que se luchan en toda Latino Amèrica, son ahora causa para justificar el Golpe de Militares.

 

Independientes unos de otros, se han pronunciado en contra del Golpe Militar  diversas organizaciones internacionales , como la ONU, la OEA, y la Union Europea, tambien  EEUU y muchas otras naciones mundialmente han hecho un claro pronunciamiento en su contra.

 

Nosotros condenamos decididamente el Golpe Militar. Nosotros conocemos las concecuencias de los numeroso Golpes Militares, ya sea en Chile(1973), en Agentina (1976), y en otras parte. El desarrrolllo del Golpe Militar se asemeja inquietantemente al ejecutado contra Venezuela en el 2002.

 

Como personas que vivimos en Austria, condenamos la forma distorcionada y tendenciosa de presentar las noticias, de diminuir la gravedad de los sucesos en Honduras por parte de los medios de comunicación privados y estatales de Austria.

 

Nosotros pedimos al Presidente de Austria, al Gobierno Federal de Austria y a todas  las intancias correspondientes, que condenen inequivocamente a los Golpista y que haga todo lo que este en su poder para exigir la restituciòn del Presidente Manuel Zelaya, elejido democràticamente, para poder retornar a un orden Constitucional en Honduras.

 

Los horrores de Los Golpes Militares y Regimines Militares deben desaparecer para siempre de Latino America y el Mundo.

 

 

 

NO PASARAN!

 

                                                                                                       Viena 28 de Junio 2009

 

 

Los abajo firmantes solidarrìzan con el pueblo Hondureño y llaman a una:

 

 

VIGILIA

 

el dia viernes 3 de Julio del 2009

a las 18hrs.

Stephanplatz/Graben

 

 

 

Por favor traer pancartas, Transparentes y velas.

 

 

Organizaciones que apoyan:

 

ROMPAMOS EL CERCO INFORMATIVO 

ALGUNOS MEDIOS QUE ESTAN SIGUIENDO LA SITUACION EN HONDURAS:
Telesur:
http://www.telesurtv.net
Alba TV
http://www.albatv.org:80/
Radio Liberada
http://208.43.218.127:8070/listen.pls
Radio Globo Honduras http://www.radioglobohonduras.com/index.html
Aporrea:
http://www.aporrea.org/
Agencia Bolivariana de Noticias:
http://www.abn.info.ve
Prensa Latina:
http://www.prensa-latina.cu/
Asociación Latinomerica de Educación Radiofónica:
http://www.aler.org/
Diario Nuestro País Costa Rica: http://www.elpais.cr/
Red Eco Alternativo www.redeco.com.ar <http://www.redeco.com.ar/>
Prensa Contrapunto www.prensacontrapunto.com.ar <
http://www.prensacontrapunto.com.ar/>  
ANRed www.anred.org <
http://www.anred.org/>
Prensa de Frente www.prensadefrente.org <
http://www.prensadefrente.org/>
Principio de Esperanza www.principioesperanza.com <
http://www.principioesperanza.com/>
Organización y Resistencia  www.oyr.org.ar <
http://www.oyr.org.ar/>
La Colectiva www.lacolectiva.com.ar <
http://www.lacolectiva.com.ar/>
RNMA www.rnma.org.ar <
http://www.rnma.org.ar/

 

 

 

 

 

 

hermann am 2.07.2009 10:39 Uhr
Solidarität mit Honduras
Danke für diese wichtige Initiative
[...antworten...]

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