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10.000.- Euro Schaden. Neonazigruppe bekennt sich zu Vandalenakt gegen das Che-Denkmal im Donaupark.
Neonazis zerstören Che Denkmal
Bekennertext: "Rache für Siegfried" - Der Schaden dürfte 10.000 Euro betragen

Wien - Nur wenige Monate nach der feierlichen Enthüllung der Che-Guevara-Büste im Wiener Donaupark durch Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) wurde der Bronzeskulptur nun von rechtsradikalen Vandalen die Nase abgeschlagen. Offenbar soll es sich um Rache für die "Entnasung" des Siegfried-Kopfes durch linke Aktivisten in der Aula der Wiener Uni im Jahr 2002 handeln.

Auf einer in den USA angemeldeten deutschsprachigen Neonazi-Homepage, auf der mit einem Banner auch „Freiheit für Honsik" (siehe Artikel oben) gefordert wird, ist folgendes Bekennerschreiben zu finden: „Wir, eine Gruppe Studenten, haben das hässliche Denkmal für den Berufsstörer, Marxisten und die Popikone der linken Schmuddelkinder und alt gewordener Bolschewiken, Ernesto ,Che‘ Guevara um eine Nase kürzer gemacht. Auf die Idee kamen wir als wir die Ausführungen der ‚Künstler‘ lesen durften, welche das Denkmal der deutschen Studentenschaft für die Gefallenen des 1. Weltkrieges zerstört haben." Auf der Homepage ist auch ein Bild der zerstörten Guevara-Büste zu sehen, um die ein Transparent mit der Aufschrift „Rache für Siegfried" gewickelt ist.

Hans Mikosch von der Österreichisch-Kubanischen Gesellschaft ist entsetzt, er will die 28.000 Euro teure Büste auf jeden Fall reparieren lassen. Die weggeworfene Nase wurde inzwischen gefunden. (simo/DER STANDARD, Printausgabe, 28. April 2009)

Link zum Artikel auf derstandard.at:
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