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Schweres Erdbeben in CHILE


In den frühen Morgenstunden des 27. Februar bebte in Chile die Erde, wie schon sei 50 Jahren nicht mehr. Die Stadt Concepción, die zweitgrößte des Landes, wurde völlig zerstört.

Das Epizentrum des mit 8,8 auf der Richter-Skala eingestuften Erdbebens lag etwa 100 km von der Stadt Concepción entfernt, die Erdstöße dauerten über 45 Sekunden. Die verheerende Wirkung wurde durch die bereits über 100 Nachbeben noch verstärkt. Häuser brachen auseinander, Brücken stürzten ein, Straßen wurden unpassierbar.

Da das Beben in den frühen Morgenstunden stattfand, überraschte es die meisten Menschen im Schlaf. Die Menschen, die in Chile das Beben der Erde gewohnt sind, stürzten auf die Straße, der sicherste Platz bei solchen Ereignissen. Viele wissen nicht, ob sie ihre Häuser und Wohnungen wieder benutzen können.



Nach Meldungen von Nachrichtenagenturen sind über 1,500.000 Häuser völlig zerstört.

Nach aktuellen Meldungen der chilenischen Regierung kamen 342 Menschen beim Erdbeben ums Leben. Wir drücken den Verwandten unser Beileid aus.

Viele, die in Chile am Existenzminimum leben müssen sind durch die Zerstörungen in eine ausweglose Situation gekommen. Die Folgen werden noch Jahre spürbar sein.

Tsunami:

Unmittelbar nach dem Beben wurde im gesamten Pazifikraum Tsunamialarm gegeben. In der Zwischenzeit ist klar, dass direkt an der chilenischen Küste die Flutwelle ebenfalls schwere Schäden angerichtet hat.

Auf der Inselgruppe Juan Fernández (Robinson Crusoe) hat der Tsunami Schäden angerichtet. Die 1,5 Meter hohe Welle überflutete die Küstenregion und zerstörte den Großteil der Gebäude in Küstennähe.

Auf Hawaii ist die befürchtete Flutwelle ausgeblieben. Nicht so in Japan, wo teilweise die Küstenstädte durch den Tsunami überflutet wurden. Die Gefahr für Neuseeland und Australien ist vorbei. Man muss unweigerlich an die vielen Inselstaaten denken, die nur wenige Meter über den Meeresspiegel herausragen.

Internationale Hilfe:

Noch-Präsidentin Michelle Bachelet hat sofort einen Krisenstab eingerichtet und sich einen Überblick über die Situation in den betroffenen Gebieten gemacht. Alle internationalen Termine hat sie abgesagt.

Die chilenische Regierung hatte vorerst keine internationale Hilfe angefordert. In der Zwischenzeit ist auch der Regierung das Ausmaß der Katastrophe bekannt und die internationale Gemeinschaft um Hilfe ersucht.

Mehr Information:
http://www.telesurtv.net


CUBA AUMENTO AYUDA MEDICA PARA CHILE

LA HABANA, 7 (ANSA) - El gobierno cubano profundizó este fin de semana su ayuda a los damnificados del terremoto en Chile con el envío de un nuevo grupo de personal médico, que aumenta el contingente de Cuba a 36 miembros.
    Una nota oficial divulgada este domingo, subrayó que Cuba "respondió de manera inmediata a la solicitud de ayuda presentada por el gobierno chileno el primero de marzo, ofreciendo el envío de un hospital de campaña y una Brigada Médica".
    El comunicado narró que un día después llegó a Chile una brigada médica compuesta por 27 profesionales cubanos de la salud, "integrantes del Contingente Henry Reeve, especialmente preparado para situaciones de emergencia y con probada experiencia en catástrofes similares".
    Agregó que la brigada llevó a Chile 12 toneladas de carga que incluía equipamiento, instrumental y medicamentos para brindar la asistencia médica necesaria. La nota recordó que en universidades cubanas se graduaron más de 700 estudiantes de este país. "Actualmente, estudian en Cuba 423 becarios chilenos, de ellos 364 se forman como profesionales de la salud", expuso. ACZ

07/03/2010 16:15

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